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Montag, 8. Februar

Montag: Ruhetag
Wochen-Pasta: Sugo di maiale, gebratene Auberginen mit Hobelkäse
Bio-Hit: Butter-Rehravioli mit karamelisierten Kastanien & Kräutern 28.-

08. Februar 2016 20:00 Kino
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La Notte di San Lorenzo

Paolo & Vittorio Taviani | Italien 1982 | 108 min | J12 

Im Sommer 1944 schleicht sich ein Gruppe von Bewohnern heimlich aus ihrem Heimatsdorf San Miniato in der Toskana, um den amerikanischen Befreiern entgegenzueilen. Die Zurückbleibenden suchen gemäss Anweisungen in der Kirche Schutz und fallen einem Vergeltungsschlag der Deutschen zum Opfer. Während dem durchleben die Flüchtlinge unterwegs in der toskanischen Landschaft alle Stadien der Hoffnung und der Verzweiflung und sehen sich mit italienischen Faschisten konfrontiert. 

La notte di San Lorenzo ist an sich ein historischer Film in dem Sinn, als er von einer vergangenen Zeit erzählt. Durch die märchenhaft-mythischen Überhöhungen und melodramatischen Zuspitzungen lassen die Tavianis Brüder die Handlung aus dem bloss historischen abheben und den Film über die wunderbare Figur des Mädchens zur universellen Aussagekraft gelangen. Das ist ein Friedensfilm von elementarer Sinnlichkeit und Wucht.


Bar ab 19.30 Uhr

11. Februar 2016 20:00 Spezial
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Programmgruppe

Hast du etwas zu unserem Kultur-Salat dazu zu geben? Senf oder auch einfach gute Ideen?

Die Programmgruppe ist der Täter des Chrämerhuus-Kulturprogramms und heckt an den berühmt, berüchtigten Treffen immer wieder neue Streiche aus. Alle Interessierten haben hier ein Wörtchen mitzureden! Falls Deine Idee bei der Programmgruppe auf Interesse stösst, kann mir nichts – dir nichts ein Anlass auf der Chrämerhuus-Bühne draus werden. So entsteht unser kunterbunter Veranstaltungs-Mix, der für Vegis, Fleischliebhaber oder auch Veganer etwas zu bieten hat. 

So, jetzt du! Senf oder Fragen?

Sonst einfach vorbeikommen. Die Programmgruppe freut sich über neue Zutaten, Gesichter und Komplizen. 

12. Februar bis 15. Februar 2016 14:00 Spezial
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Fasnacht

Traditionell verkleidet sich das Chrämi, damit die fünfte Jahreszeit auch bei uns anständig gefeiert werden kann. Am Montag zieht als Abschluss die Kinderfasnacht vor dem Haus durch und im Chrämi wird bis tief in die Nacht gefeiert und gekocht.

17. Februar 2016 21:00 Musik
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Chrämerjazz: Transit Quartet

Zwischen Jazz und Worldmusic, Groove und Soundscape, Tradition und Modernität, die Band bewegt sich in ihrer eigenen Welt und nimmt den aufmerksamen Zuhörer auf eine Reise mit.

Die vier Musiker begeistern mit energievollem, überraschendem Jazz. Ebenso lassen sie auch Platz für ruhige Momente, erzeugen und mischen Klänge - schaffen eine traumähnliche Atmosphäre.

Durch ungerade Rhythmen und ungewöhnliche Harmonien trifft Bastian Weber mit seiner Kompositionen einen Bereich des Jazz, wo Gechichte und Zukunft sich treffen und sich in einem freundlichen Gespräch wieder finden.

20. Februar 2016 21:00 Musik
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Jaël «Shuffle The Cards»

Rund anderthalb Jahre nach ihrem letzten Konzert als Frontfrau der Band «Lunik» hat die Berner Sängerin und Songwriterin Jäel die Karten neu gemischt: Mit «Shuffle The Cards» präsentiert sie ihr Soloalbum, das ihre musikalischen Qualitäten perfekt in Szene setzt. Der abwechslungsreiche Erstling klingt moderner, internationaler und elektronischer als alles, was man von Jäel bisher kannte. Die Bandbreite ist erstaunlich und ermöglicht es der 35-Jährigen, das ganze Spektrum ihrer Stimme zum Ausdruck zu bringen. Von poppigen oder sphärischen Klängen über rockig-folkige Riffs, von R’n’B bis hin zu Dance und Elektro. Die Fans ruhiger Passagen und melancholischer Stimmungen kommen dabei ebenso auf ihre Kosten wie Anhänger eingängiger Hook-Lines. Jäel wird auf ihrer «Shuffle The Cards»-Tour von Cédric Monnier (keys, electronics) und Domi Schreiber (guitars, beats) begleitet.

Homepage Jaël 

Vorverkauf online

22. Februar 2016 20:00 Kino
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Winna - Weg der Seelen

Fabienne Mathier | Schweiz 2014 | 83 min | J12 

«Winna – Weg der Seelen» ist ein Film über ein Stück ursprüngliches, mysteriöses, faszinierendes Wallis, über Sagen und Mythen zum Thema Seelenwanderungen und über Menschen, die Verstorbenen begegnet sind.

Dieses alte und verborgene Wissen gerät immer mehr in Vergessenheit. Mit dem Film wurde ein wichtiges Zeitdokument geschaffen. Die alten Traditionen werden aufgespürt, es kommen Sagenerzähler und Sagensammler zu Wort. Wir wandern mit, an der Gratzugnacht am Aletschgletscher und begleiten Menschen mit Kontakten zum Jenseits.

Die Regisseurin Fabienne Mathier wird bei der Filmvorführung anwesend sein.

Bar ab 19.30 Uhr

25. Februar 2016 20:00 Spezial
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Spielabend Ludothek

Die Ludothek ist für Spielfreudige jeden Alters eine beliebte Adresse. Für das Chrämerhuus packen sie ihre Schätze unter den Arm, nehmen einen langen Weg auf sich und verwandeln die Gaststube zum Spielparadies. Solange sich jeder an die Kollekte Empfehlung von mind. 5 CHF hält, bleibt der Spass auch eintrittsfrei. 

26. Februar 2016 20:00 Musik
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Duo Simili

„Sesshaft an den Ufern des Bielersees, sind Juliette Du Pasquier und Marc Hänsenberger im Herzen Nomaden. Mit ihrer Musik führt das Duo an klingende Sehnsuchtsorte. Das Publikum geniesst hinreissende Arrangements, fantasievolle Klangkombinationen und poetische Instrumentalsoli. Bleibt zu hoffen, dass diese beiden Nomaden nie ganz davonziehen werden.“ (SRF 2)

Juliette Du Pasquier (Violine & Kontrabass)

Geboren in Talence, Frankreich. Studierte in Basel Zeichen- und Werklehrerin. Tourneen mit dem Orchestre à Cordes du Grand-Lancy. Mitglied beim Alauda-Quintett Holland. Teilnahme mit den Basler Kammersolisten am Internationalen Festival in Deja. Gewinnt mit Klaus Bruder 1992 und 1994 das Strassenmusik-Festival Luzern. Radio-, TV- und CD-Produktionen. Seit 1996 Geigerin und Illustratorin bei Musique Simili.

Marc Hänsenberger (Akkordeon & Flügel)

Geboren in Burgdorf BE. Klavierstudium am Konsi Bern bei Otto Seger. Sekundarlehramt phil. I und Studium der Musikwissenschaften an der Universität Bern. 1993 Deutscher Kleinkunstpreis mit Mad Dodo. 1998 Gründung der Edition Simili. 2001 Schweizer Kleinkunstpreis mit Musique Simili. Studiomusiker beim Schweizer Fernsehen. Komponist von Theater- und Hörspielmusik. Zahlreiche CD-Produktionen.

Homepage Duo Simili

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28. Februar 2016 16:00 Galerie
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Leaving Langenthal #2

Entdeckungsfreudige Menschen aus allen Richtungen sind jeweils für zwei Wochen zu Gast bei Einheimischen. In dieser Zeit gehen sie in den Räumen der Galerie Chrämerhuus ihren künstlerischen Projekten nach und werden beobachtende Teile (und Auslöser?) der lokalen Ereignisströme. Jeden letzten Sonntag im Monat laden sie in die Galerie ein und geben Einblicke in ihre Erlebnisse und Taten.

Weitere Informationen zu dieser Ausgabe werden hier zu einem späteren Zeitpunkt publiziert.

29. Februar 2016 20:00 Kino
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The Boy and the World

Alê Abreu | Brasilien 2013 | 85 min | J8

Ein kleiner Junge lebt mit Vater und Mutter in einem Häuschen in einer ländlichen Gegend Brasiliens. Er geniesst die freie Natur, die gleich hinter dem Haus anfängt. Doch das idyllische Familienleben geht zu Ende, als der Vater wegfahren muss, um anderswo Arbeit zu finden. Der Junge sehnt sich nach seinem Vater und entscheidet sich schliesslich, selbst seinen Koffer zu packen und nach ihm zu suchen. Auf seiner Reise trifft er Baumwollpflücker, Weber, lernt das Stadtleben kennen und wird auch Zeuge, welche ernsten Folgen der Fortschritt auf den einzelnen Menschen hat.

Bar ab 19.30 Uhr

05. März 2016 20:00 Wort
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Manuel Stahlberger - Neues aus dem Kopf

Kägifret-Philosophie mit zartbitterem Nachgeschmack: Im neuen Solo-Programm von Manuel Stahlberger spiegeln sich die grossen Lebensfragen in kleinbürgerlichen Bagatellen. Das Zufalls-Rendezvous im Kurhotel, die Crèmeschnitte in Kölliken-Nord oder die computergesteuerte Jagd nach Karma Punkten verbiegt der Kleinkünstler zu urkomischen Alltagsgrotesken. Wenn uns die Welt schon nicht gehören kann, wollen wir wenigstens das letzte bisschen aus ihr herauskitzeln. Handy und Handauflegen, Lifestyle-Esoterik und Birkenstock-Wanderung, Familienurlaub in Schweden und Shoppingtrip beim Grossverteiler, alles Schlag auf Schlag, alles parallel. Doch die Flucht vor der Gewöhnlichkeit, sie führt bloss in ein immer schneller drehendes Hamsterrad.
Und gleich hinter der Migros-Kasse lauert die Midlife-Krise. Neben silbergrauem Haar wachsen dem St. Galler Stadtfuchs Manuel Stahlberger die wunderbarsten Flausen aus dem Kopf. Er singt, skizziert, karikiert… Und so unprätentiös die musikalischen Arrangements oder die Sujets des Zeichenworkshops, so messerscharf sezieren sie doch die Seelenzustände des urbanen Smartphone-Junkies und die Auswüchse der digitalisierten Leistungsund Selbstdarstellungsgesellschaft.

Mit seinem neuen Solo-Programm „Neues aus dem Kopf“ zieht der mit dem Salzburger Stier ausgezeichnete Frontmann der nach ihm benannten Band über Kleinbühnen und Kellertheater. Und verschont dabei nicht einmal helvetische Heiligtümer wie die Sujets auf den Jasskarten.

Homepage Manuel Stahlberger

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06. März 2016 19:00 Theater
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Vertrau mir - Ich lüge immer

Comédie Noir mit Charme, Stil und gefährlichem Gefühl

Das Theater Narrenpack gehört seit über 30 Jahren in Bern zu den Orten, wo noch Kleintheater in seiner besten Qualität produziert und dargeboten wird. Aber mit ihren 50 Plätzen, die chronisch ausverkauft sind, ist es gar nicht so einfach, ein Billett zu ergattern. In Langenthal gibt es mit Sicherheit genügend Karten.

In der Stille einer stürmischen Gewitternacht kommt es zu einer aussergewöhnlichen Begegnung. Eine seltsame Gestalt nähert sich einem herrschaftlichen Anwesen. Ein Lichtstrahl fällt auf das Gesicht eines Mannes! Er hat einen Plan, raffiniert, einmalig, ausgeklügelt und durchdacht. Er hat eine Waffe unsichtbar, ungiftig, unschädlich und doch gefährlicher als die schärfste Klinge.

Ein fein gestricktes Kriminalrätsel aus der Feder der Narrenpack-Crew. Auch mit der neuen Produktion erwartet uns ein spannender, emotionaler und verblüffender Abend.

Autor und Inszenierung: Piero Bettschen
DarstellerIn: Jeannine Brechbühl, Piero Bettschen
Mitarbeit: Corinne Vorburger
Bühnenbild/Kostüme: Das Ensemble



Im Anschluss ein Amuse-Bouche im Vestibül

Theaterkasse: jeden Freitag 18-20 Uhr oder jeweils eine Stunde vor jeder Aufführung
Telefonisch: 062 922 26 66 (Mo bis Fr 8-9/18-19 Uhr)
E-Mail: stadttheater@langenthal.ch 

07. März 2016 20:00 Kino
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Tout un hiver sans feu

Greg Zglinski | Schweiz 2004 | 88 min | J12

Inmitten einer kargen winterlichen Landschaft im ländlichen schweizerischen Jura versuchen Jean und Laure, den sechs Monate zurückliegenden dramatischen Tod ihrer fünfjährigen Tochter in den Flammen ihrer Scheune zu verarbeiten. Während Laure in eine immer tiefere Depression gleitet und sich schliesslich freiwillig zur Behandlung in eine psychiatrischen Klinik begibt, entkommt auch Jean der Erinnerung und seinen Schuldgefühlen nicht und wird immer schweigsamer. Dazu kommt noch, dass das Paar durch die fehlende Bewirtschaftung des Hofes immer mehr in finanzielle Schwierigkeiten gerät. Deshalb ringt sich Jean schliesslich durch, in die Stadt zu gehen, um dort in einer Metallfabrik zu arbeiten. Dort lernt er die Kosovo-Albanerin Labinota kennen, während dem sich die Beziehung zu seiner Frau immer mehr distanziert.

Bar ab 19.30 Uhr

09. März 2016 20:00 Musik
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Toni Vescoli feat. Amanda Shaw & Band

«66», sein letztes vielgerühmtes Studio-Album, und das legendäre «TEGSASS» sind zwei Perlen in Toni Vescolis musikalischem Schaffen. Zur Live-Premiere von «66» wurde die quirlige Fiddlerin Amanda Shaw 2008 extra aus New Orleans eingeflogen. Die Teufelsgeigerin Amanda wird das Publikum auch jetzt mit ihrer Spielfreude und ihrem Power mitreissen. Toni freuts. Gestandenen Musiker stehen den beiden mit Verve bei: Sauterelles-Gitarrist Peter Glanzmann, Christoph Beck am Schlagzeug und Felix Müller am Bass, Markus Maggi am Akkordeon und Keyboard.

Das exklusive Sextett präsentiert auf der Chrämi-Bühne einen satten Querschnitt durch Vescolis reichhaltiges Schaffen. Klar, dass auch seine Bob Dylan-Übersetzungen nicht fehlen. Amanda Shaw würzt die Show mit eigenen Songs. Bref: Mundart und Englisch aber auch etwas Französisch und Spanisch, viel mehrstimmiger Gesang, Gitarrensound vom Feinen, Akkordeon und Fiddle-Furioso. Ein grooviger Mix aus Rock, Blues und einem zarten Schuss Country, frech gewürzt mit Cajun und Tex-Mex. Das ist nicht nur für stramme Americana-Fans ein Muss. 

Vorverkauf online

10. März 2016 20:00 Spezial
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Programmgruppe

Hast du etwas zu unserem Kultur-Salat dazu zu geben? Senf oder auch einfach gute Ideen?

Die Programmgruppe ist der Täter des Chrämerhuus-Kulturprogramms und heckt an den berühmt, berüchtigten Treffen immer wieder neue Streiche aus. Alle Interessierten haben hier ein Wörtchen mitzureden! Falls Deine Idee bei der Programmgruppe auf Interesse stösst, kann mir nichts – dir nichts ein Anlass auf der Chrämerhuus-Bühne draus werden. So entsteht unser kunterbunter Veranstaltungs-Mix, der für Vegis, Fleischliebhaber oder auch Veganer etwas zu bieten hat.

So, jetzt du! Senf oder Fragen?

Sonst einfach vorbeikommen. Die Programmgruppe freut sich über neue Zutaten, Gesichter und Komplizen. 

12. März 2016 19:00 Spezial
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Krimi & Kulinarik mit Bruno Chef de Police

Fabrizio die Paolo und das Chrämerhuus Team schwingen wieder gemeinsam die Kochlöffel. Die Pausen des französischen Mehrgang Menüs füllt Ruth Purtschert mit Episoden aus «Bruno Chef de Police» von Martin Walker.

«Bruno Chef de Police» entführt Krimifans in das französische Périgord. Der Polizist Bruno Courrèges ermittelt als „Chef de Police“ seit 2008 in der Krimi-Reihe von Martin Walker. In den Fällen greift der schottische Autor regionale Themen und politische Geschehnisse auf. Da der Dorfpolizist Bruno leidenschaftlicher Koch ist, fließt viel der französischen Küche in die Bücher ein und lockert die spannenden Kriminalfälle rund um Mord, Raub, Betrug und Tierquälerei auf. Sechs Bücher sind bisher in der Reihe erschienen.

Reservation: 062 923 15 50 / restaurant(at)chraemerhuus.ch

14. März 2016 20:00 Kino
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Winter Sleep

Nuri Bilge Ceylan | Türkei 2014 | 196 min | J16

Aydin betreibt zusammen mit seiner jungen Frau Nihal ein kleines Hotel in Zentralanatolien. Zudem besitzt er einige Immobilien und ist der reichste Mann in der ansonsten sehr armen Gegend. Ebenfalls mit dem Paar im Hotel lebt Aydins Schwester Necla, die sich vor kurzem hat scheiden lassen und noch nicht ganz darüber hinweggekommen ist.
Während des langen Winters verirren sich nur wenige Touristen in sein Hotel, so hat er alle Zeit der Welt, seinem Hobby nachzugehen: Aydin verfasst philosophische Kolumnen für eine Lokalzeitung. Diese Kolumnen führen des öfteren zu Diskussionen mit seiner Schwester, die seine Weltanschauung nicht verstehen kann. Und auch von seiner Ehefrau Nihal hat er sich entfremdet: Sie fühlt sich eingeengt und bevormundet. Sorgen bereitet ihm schliesslich auch Hamdi, der eines seiner Häuser bewohnt und die Miete nicht bezahlen kann.

Bar ab 19.30 Uhr

Filmkritik

16. März 2016 21:00 Musik
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Chrämerjazz: Straight ahead Jazz

Die Basis des Zusammenspiels der vier jungen Berner Musiker ist die gemeinsame Leidenschaft für den swingenden Straight Ahead Jazz. Neben eigenen Kompositionen spielen sie vor allem Stücke aus den Repertoire moderner Tenorsaxophon-Quartette, von John Coltrane, Wayne Shorter über Jerry Bergonzi hin zu Bob Mintzer.

19. März 2016 22:00 Musik
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Cosmic Vibes

Die nächste Raumfahrtmission steht bevor. Mit dem Berner Dr. Mo (Maurice Könz), ergänzt ein vielseitiger DJ das Astronautenteam von Galaxist. In der Clublandschaft ist er vor allem als Resident-DJ im Bonsoir bekannt. Dort versetzt er die Hauptstädter mit einer Mischung aus Trap, Rap und Electro regelmässig in Ekstase. Wann immer er dem Tanzpublikum unerwartet einen perfekt passenden Track auftischt und dieses jubelt, huscht ein Lächeln über sein Gesicht. Und das passiert bei seinen DJ-Sets ziemlich oft. Dr. Mo ist aber auch Komponist, Klangkünstler und Performer. Er arbeitet für Film-, Theater- und Tanzproduktionen und schreibt Songs. Wir freuen uns zu hören, in welche kosmische Sphären er uns führen wird.

21. März 2016 20:00 Kino
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Erbarme dich: Matthäus Passion Stories

Ramon Gieling | Neuseeland 2014 | 99 min | J12

Optisch beeindruckende Atmosphären und eine verworrene Erzählung, in der Menschen wie Peter Sellars, Emio Greco, Simon Halsey und der Maler Rinke Nijburg von ihrer besonderen Beziehung zur Musik von Bach erzählen, während Pieter Jan Leusinks Bach Choir & Orchestra für die musikalische Untermalung sorgt und eine Gruppe Obdachloser in die Rolle des Publikums schlüpft. Mit Bachs Arie Erbarme Dich aus der Matthäus-Passion komponiert Ramón Gieling einen visionären und nahtlosen Bewusstseinsstrom, der die Tiefe und die Komplexität von Bachs Meisterwerk widerspiegelt. Ein Erlebnis, das alle Sinne anregt und den Fokus auf die Musik und ihr Erleben richtet. Der Christus in Bachs Passion verkörpert ein universelles Bild des menschlichen Leidens und Gielings Film stellt eine weitgefasste Untersuchung der Universalität an, die von Bachs Musik heraufbeschworen wird. Unbestritten einer der bedeutendsten Musikfilme des Jahres. (Katalog Visions du Réel 2015)

Bar ab 19.30 Uhr

Trailer

27. März 2016 16:00 Galerie
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Leaving Langenthal #3: Hotel Europa

Entdeckungsfreudige Menschen aus allen Richtungen sind jeweils für zwei Wochen zu Gast bei Einheimischen. In dieser Zeit gehen sie in den Räumen der Galerie Chrämerhuus ihren künstlerischen Projekten nach und werden beobachtende Teile (und Auslöser?) der lokalen Ereignisströme. Jeden letzten Sonntag im Monat laden sie in die Galerie ein und geben Einblicke in ihre Erlebnisse und Taten.

#3: Hotel Europa

Zwei Eingewanderte gönnen sich einen Blick auf die Schweiz. Sie versuchen sich in der Formulierung zukunftsgerichteter Ansprachen, mit all dem Zurück- und Umherschauen, das solch eine Aufgabe mit sich bringt. Eine Untersuchung in Zeit und Bild.

31. März 2016 20:00 Spezial
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Spielabend Ludothek

Die Ludothek ist für Spielfreudige jeden Alters eine beliebte Adresse. Für das Chrämerhuus packen sie ihre Schätze unter den Arm, nehmen einen langen Weg auf sich und verwandeln die Gaststube zum Spielparadies. Solange sich jeder an die Kollekte Empfehlung von mind. 5 CHF hält, bleibt der Spass auch eintrittsfrei. 

03. April 2016 19:00 Theater
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Längs und Breit

Eigentlich würde es genügen, wenn hier als Beschrieb nur zwei Namen stehen würden: Pedro Lenz und Werner Aeschbacher. Beide sind uns ein Begriff! Mit Pedro Lenz und Werner Aeschbacher gastieren gemeinsam zwei Kulturtäter aus unserer Region mit nationaler Wirksamkeit und internationaler Wirkung!

Wir bezeichnen gerne Pedro Lenz als unseren Pedro aus dem Oberaargau, und sind dabei überaus stolz, wenn auf seiner Homepage steht, dass er in Langenthal aufgewachsen ist. Werner Aeschbacher wirkt ebenfalls national und macht seine Musik mit dem Handörgeli wieder einem breiten Publikum zugänglich. In der Kombination «Längs und Breit» sind die beiden am Humorfestival in Arosa aufgetreten, ein echtes Oberaargauer Exportgut. Die Kombination von Lang und Breit lässt unsere Erwartungen hochschlagen und wird uns mit jeder Sicherheit nicht enttäuschen.


Im Anschluss ein Amuse-Bouche im Vestibül

Theaterkasse: jeden Freitag 18-20 Uhr oder jeweils eine Stunde vor jeder Aufführung

Telefonisch: 062 922 26 66 (Mo bis Fr 8-9/18-19 Uhr)

E-Mail: stadttheater@langenthal.ch 

01. Mai 2016 11:00 Theater
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Literarischer Ausklang mit Sonntagsbrunch

Im Rahmen des Abschlussfestes "Der Vorhang fällt! DAS Theaterfest"

ENDE GUT, ALLES GUT! Zum Abschluss des Theaterfestes und der 100-jährigen Ära des Stadttheater Langenthal, lädt das «Chrämerhuus Theater» zu einem literarischen Ausklang mit einem sonntäglichen Brunch ein. Ein letztes Mal lassen wir unser Aug schweifen durch «diese heiligen Hallen» und verabschieden uns mit einem Ausblick auf die ZUKUNFT.

Urs Mannhart, in Rohrbach aufgewachsen, lebt und schreibt in Langenthal, veröffentlicht Prosa und Reportagen. Derzeit arbeitet er an einem neuen Roman, aus dem er ein paar Kostproben vorlesen wird. Das klingt dann ungefähr so:

„Dies hat mir gestern einer erzählt, von dem ich annehmen muss, er habe ein bisschen gar viele Tassen im Schrank, ein kleines Bravourstück hat er sich im Central aus dem Mund geschüttelt, mit Bierschaum im Schnauz und einer Glut in den Augen. Das kommt vor, von diesem Schlag finden sich in Langenthal immer wieder neue Ausgaben, sympathische Querschläger, Menschen halt, die mit ein bisschen viel Gefühl für die verborgenen Dinge dieser Welt durchs Leben stapfen wie durch die tief verschneite Hochebene Tibets, während all die anderen, die einem regulären Beruf anheimgefallen sind, erst ihre Bürostunden absitzen, um dann ihre Freizeit in Pendlerzügen und Supermärkten zu verbringen, oft missgestimmt, weil es stets welche gibt, die weniger weit pendeln und mehr einkaufen.“

Dies ist eine Veranstaltung des Stadttheater Langenthal in Kooperation mit dem Chrämerhuus Theater.

Öffnungszeiten

Montag: Ruhetag
Dienstag, Mittwoch und Donnerstag: 11.30–14.00 Uhr und 17.00–00.00 Uhr
Freitag: 11.30–02.00 Uhr
Samstag: 10.00–02.00 Uhr
Sonntag: 10.00–00.00 Uhr


Kulturbeizenbuch

Das Buch kann für CHF 15.– im Chrämerhuus gekauft werden.